veröffentlicht am Donnerstag, 14.01.2016


Liebe SVP Mitglieder, SVP Sympathisanten und Interessierte

Vielen Dank, dass Sie unsere Homepage besuchen.

Die SVP steht ein für unsere Grundwerte, mit der die Schweiz schon seit jeher erfolgreich war.

Unabhängigkeit, direkte Demokratie, Neutralität und Föderalismus. Sie sind die Garantie für Freiheit und Wohlfahrt. Dies war für mich der Grund, vor 20 Jahren in die SVP einzutreten und die Entwicklung der SVP, sowie der Schweiz mit zu erleben.

Wie hat es sich entwickelt?

Die SVP steht immer noch für die gleichen Werte ein, ist stetig gewachsen und darf mittlerweile wieder mit zwei Bundesräten unser Land mitregieren. Die SVP schätzt die direkte Demokratie nach wie vor und akzeptiert die Volksentscheide.

Wie sieht es mit der Schweiz aus?

Der Staat wächst und wächst. Die Ausgaben des Bundes haben sich seit 1990 verdoppelt. Die öffentliche Hand übernimmt immer mehr Aufgaben. Da in der Politik die Bereitschaft fehlt, die Ausgaben-Explosion in den Griff zu bekommen, werden Steuern, Abgaben und Gebühren erhöht. Die Zeche zahlt insbesondere der Mittelstand. Diese Dynamik ist endlich zu brechen, denn von einem gesunden Mittelstand hängt der Wohlstand des ganzen Landes ab.

Die Tendenzen der vergangenen Jahre, den liberalen Arbeitsmarkt immer mehr zu regulieren, die Energie und den Transport stets zu verteuern und den bürokratischen Aufwand zu vergrössern, sind endlich zu stoppen. Unseren erfolgreichen kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch den vielen grossen Firmen mit Sitz in der Schweiz ist Sorge zu tragen.

Die Schweiz hat schon immer grosszügig, aber kontrolliert ausländische Arbeitskräfte aufgenommen und ihnen eine berufliche Perspektive geboten. Das Schweizer Stimmvolk hat in verschiedenen Abstimmungen gezeigt, dass es eine kontrollierte Zuwanderung möchte, mit klaren Regeln, die für alle gelten. Wer in die Schweiz kommt, hat sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten, sich zu integrieren und selbst für seinen Lebensunterhalt aufzukommen.

Die Landwirtschaft muss vielfältige Aufgaben erbringen. Unter anderem, und  dies das wichtigste, die Bevölkerung mit gesunden, marktnahproduzierten Nahrungsmitteln versorgen. Für ihre zusätzlichen Leistungen im Dienste der Allgemeinheit müssen Bauernfamilien ein vernünftiges Auskommen verdienen. Die Planungssicherheit und Innovationskraft einer unternehmerisch ausgerichteten Landwirtschaft sind zu stärken. Dazu ist die überbordende Ökologisierung auf ein vernünftiges Mass zurückzufahren. Dem Kulturland ist dagegen Sorge zu tragen.

Ein leistungsfähiges Bildungswesen ist die Grundlage für Entwicklung und Wohlstand der Schweiz. Im Zentrum stehen das Wohl des Kindes und seine ganzheitliche Entwicklung zu einer sich selbst und gegenüber anderen verantwortlichen Person. Die Schule ist konsequent auf die Praxis auszurichten, indem auf die Förderung von Kopf, Herz und Hand gesetzt wird. Die Qualität hängt weniger vom Einsatz öffentlicher Finanzen ab als von starken Lehrerpersönlichkeiten, die bereit und frei sind zu führen. Das duale Bildungssystem ist unbedingt zu erhalten und zu stärken.

Da man in der Vergangenheit die strukturellen Probleme und das Missbrauchspotenzial der Sozialwerke stets mit Steuereinnahmen zugedeckt hat, ist es heute umso dringender, den Ausgleich und die Solidarität zwischen Alt und Jung, zwischen den echt Bedürftigen und den Prämien- und Steuerzahlern wieder ins rechte Lot zu rücken. Verantwortungsvolle Lösungen brauchen eine konsequente Politik.

Unser Gesundheitssystem gehört zu den besten, aber auch teuersten der Welt. Die zunehmende Verstaatlichung des Gesundheitswesens lässt die Begehrlichkeiten und die Prämien laufend steigen. Eklatante Fehlanreize im heutigen System sind zu beseitigen. Die Eigenverantwortung ist zu stärken. Die Bevormundung des Bürgers unter dem Banner der Gesundheit, die immer groteskere Züge annimmt, ist zu stoppen.

Dies nur einige Baustellen in der Entwicklung unserer Schweiz.

Um zukünftig Änderungen in unserer freien Schweiz angehen zu können, bedarf es noch mehr SVP.

Die Probleme die Schweizweit erkennbar sind, machen auch vor den einzelnen Gemeinden nicht halt.

Es braucht mehr von IHNEN. Denn schon im Kleinen kann etwas bewegt werden. Mit einer Mitgliedschaft in einer Ortspartei, mit einer Wahl in ein Politisches Amt, sei es auf Gemeinde, Kantons- oder Bundesebene kann viel bewegt werden. Und um etwas zu ändern bedarf es gute Überzeugungskraft und das Wissen, dass es für ein Anliegen nur eine Stimme mehr als die Hälfte braucht.

Frei bleiben-Unabhängig bleiben-souverän bleiben. Es gibt viel zu tun, packen wir`s an.

In diesem Sinne freue ich mich, das SVP Schiff in Wil zusammen mit Ihnen weiter zu führen und freue mich auf ein Wiedersehen bei Gelegenheit.

Ursula Egli, Präsidentin Ortspartei Wil